Inteferenzen (oder: Regen in Eimern)

Zweisprachig aufzuwachsen ist etwas ganz Tolles und eine echte Bereicherung. Ich weiß es jeden Tag zu schätzen. Allerdings zieht es auch eine Konsequenz nach sich: Ich würde bei „Wer wird Millionär?“ die ersten Fragen ohne Joker sicher nicht überstehen, denn was Sprichwörter und Redewendungen betrifft, bekomme ich die beiden Sprachen einfach nicht auseinander! Da werden bei mir im Deutschen bspw. gerne mal Brücken überquert, wenn man da ankommt. Manchmal bin ich auch ganz nahe dran, bspw. wenn es bei mir in Eimern regnet. Schwierig, schwierig! Meine Familie und Freunde hätten sicher schnell weitere Zitate bereit. Zum Glück wurde mir schon vor einigen Jahren dieser tolle Duden geschenkt. Beim Schreiben schaue ich immer wieder hinein und überprüfe, ob man das, was ich schreibe, auch wirklich so sagen kann. Und trotzdem bekomme ich von meinen Feedbacklesern immer wieder zurückgemeldet, dass sich Interferenzen eingeschlichen haben. Naja, ich sehe es so: Man lernt nie aus!

Growing up bilingually is something wonderful and a real gift. I appreciate it every day. However, it also has certain consequences: I would not survive the first questions in „Who wants to be a millionair?“ without jokers, because as far as proverbs and phrases are concerned, I just can’t seem to keep the two languages apart! For example, it’s suddenly raining in buckets for me in English then. Or I am so close and it doesn’t bring anything, for example. Tricky, tricky! I’m sure my family and friends can come up with many more examples. Fortunately, a few years ago, I was given this great dictionary. When I write, I keep taking a look and checking if you can really say what I’m writing. And yet, my feedback readers always let me know that a few interference have crept in. Oh well, the way I see it: You live and learn!

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